Teil II: Wie gut ist Office 2010?

Geschrieben von Bibi
04 Jul 2010

Wer sich nicht für die Web-Variante des neuen Office-Pakets interessiert, für den ist hier ein kurzer Überblick über Neuerungen bei den Standard-Anwendungen.

Zunächst einmal kommt Office in einer 32- und einer 64-Bit-Version auf den Markt. Letztere ist nur notwendig, wenn man wirklich riesige Speicherkapazitäten benötigt, ansonsten ist nämlich die kleiner Version sehr viel geschmeidiger.

Das neue Menü

Man kennt sie schon aus der Vorgängerversion von 2007, die sogenannten Ribbons. Diese Menübänder waren bisher nur bei Word, Excel und Powerpoint zu finden, jetzt gibt’s sie auch bei Outlook, One Note und Publisher. Und die Struktur ist flexibler geworden: Der Benutzer kann Befehle aus dem Programmpool ergänzen und sogar eine eigene Registerkarte anlegen. Man muss sich an die neue Optik gewöhnen – sie ist aber im Umgang durchaus angenehm.

Hinter der Bühne

Der sogenannte Backstage – das Dateimenü – zeigt sich aufgeräumt und nimmt eine ganze Seite ein. Hier findet man die Optionen Speichern, Öffnen und Drucken von Dateien – und die Möglichkeit, Inhalte gleich als E-Mail zu versenden oder online zu speichern und zu präsentieren. Wollen andere das Dokument auch bearbeiten, funktioniert das in der Online-Test-Version allerdings bisher nur in Excel und Powerpoint, Word will noch nicht so richtig.
Sehr nützlich ist im Backstage außerdem die Möglichkeit, die zuletzt bearbeiteten Dokumente aufzurufen – und zwar auch solche, die man vergessen hatte zu speichern.

Zeig her, was du kannst!

Powerpoint kann mit einer Video- und Audiobearbeitung aufwarten. Eingebettete Filme erscheinen in neuen Darstellungsmodi und beim Übergang verschiedener Folien gibt es viele neue Spielereien bei der Präsentation. Insgesamt ist die Strukturierung einfacher, weil sich die Show in logische Abschnitte gliedern lässt.
Die beliebte Copy & Paste-Funktion wird noch geschmeidiger. Nun kann man nämlich Inhalte aus der Zwischenablage in alter Formatierung oder, bei Klick auf die rechte Maustaste, angepasst auf den umgebenden Text eingefügt werden soll.

Excel & Outlook

Bei Excel ist neu, dass Zahlenreihen und kleinste Diagramme in eine einzige Zelle gefügt werden können. Datentrends werden so schnell sichtbar. Eine Datenschnittfunktion macht es zudem möglich, Ergebnisse in Pivot-Tabellen auf relevante Daten zu reduzieren. Damit lassen sich Daten automatisch gestalten und Ergebnisse markiert darstellen – und zwar auch negative Werte in korrektem Format.
Eine neue Unterhaltungsansicht fällt bei Outlook als erstes ins Auge. E-Mails werden nach Betreff geordnet, sowohl empfangene als auch gesendete. Die Suche nach Mails wird so schön einfach. Als Zugeständnis an das Web 2.0 könne Kontakte aus sozialen Netzwerken in Outlook integriert werden.

Viele der Neuerungen finden sich übrigens auch in der Online-Test-Version: Also einfach mal auf Windows Live ausprobieren!

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