Für Apple-Jünger gibt es sowieso nicht besseres als Produkte von dem Kulthersteller – das gilt auch für die flachen Tablet-Computer. Wer mehr am Inhalt als an der Marke interessiert ist, für den lohnt sich ein Blick auf andere Geräte. Denn das iPad hat durchaus ernstzunehmende Konkurrenz, und die wird immer härter.
Es muss nicht immer Apple sein
Denn eigentlich ist der iPad keine so große Innovation. Schon bevor das Apple-Gerät Anfang 2010 eingeführt wurde, gab es eine Reihe von ähnlichen Produkten. Nur wurde denen nicht besonders viel Aufmerksamkeit zuteil. Es musste erst ein Apple-Produkt auf den Markt kommen, damit Konsumenten und Experten sich mit den flachen Computern beschäftigten. Der Erfolg war grandios: Mehr als eine Million von den iPads gingen im ersten Monat nach Markteinführung über die Ladentheke. Aber auch die PC-Konkurrenz schwimmt im Fahrwasser der Erfolges mit: Der Branchenverband Bitkom kalkuliert so mit bis zu 500.000 verkauften Tablet-PCs in diesem Jahr. Da kann Apple zwar nur müde lächeln, aber immerhin wäre das im Vergleich zu 2008 eine Steigerung um das 25fache – 20.000 verkaufte Geräte waren es damals nur.
Jeder will ein Stück vom Kuchen
Hersteller, die noch kein solches Gerät auf den Markt haben, versuchen nun so schnell wie möglich nachzuziehen: So kündigte der taiwanische Konzern Asus das baldige Erscheinen des Eee Pads an. Ob der ähnlich klingende Name ein glücklicher Griff ist, bleibt zweifelhaft. Aber es verbirgt sich dahinter ein durchaus interessanter Tablet-Computer: So kann das Produkt mit einem größeren Bildschirm von 10-12 Zoll aufwarten. Ein stromsparender Doppelkern-Prozessor von Intel macht die größere Variante außerdem attraktiv. Und der Eee Pad soll im Gegensatz zu seinen Konkurrenten mehrere Dinge gleichzeitig können. Dafür will der Hersteller rund 400 US-Dollar haben – und damit 100 US-Dollar weniger als für das Apple-Gerät.
Die Konkurrenz zieht nach
Frischen Wind in den Tablet-PC-Markt bringt auch MSI – und zwar mit seinem Wind100. Der Name ist etwas euphemistisch, denn mit einem Ein-Kern-Prozessor, dem Intel Atom Z530 mit 1.6 Gigaherz, ist das Gerät nicht das schnellste der Welt. Windows läuft aber auf dem Pad mit dem 10-Zoll-Monitor. Dafür hat es in Gegensatz zum Apple-Gerät serienmäßig USB- und HDMI-Schnittstellen. Beim Preis sind beide Geräte aber vergleichbar: Für 500 US-Dollar ist das Wind Pad zu haben.
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