Das Internet hat den Zugang zu Informationen revolutioniert. Ohne ein Restaurant zu besuchen, kann man die Speisekarte einsehen oder sich ohne das Haus zu verlassen in einer neuen Gegend umsehen. Mobilität ohne sich zu bewegen! Der nächste Schritt war dann, den Zugang zum Netz auch nutzen zu können während man sich bewegt. Mit Laptops und Mobiltelefonen, iPad und Co. kann man nun auch in der U-Bahn arbeiten, von zu Hause die Datenbanken der Firma einsehen und seine Arbeit so nicht nur mit nach Hause, sondern überall mit hin mitnehmen. Für die Unternehmen birgt das allerdings ein neues Risiko. Denn auch der Angriff auf sensible Geschäftsdaten und Zahlen kann nun von überall her gestartet werden.
Mobil machen gegen Sicherheitsrisiken
Genauso rasant wie sich die Geräte und die Möglichkeiten weiter entwickeln, entwickeln sich neue Probleme. Und die erfordern neue Lösungen. Speichert eine Firma ihre Daten online, wird die sichere Online Festplatte zur Notwendigkeit. Das heißt: Schon standardmäßig existente Sicherheitslösungen wie Anti-Virusprogramme, Firewalls und Verschlüsselungstechnologien müssen mit den neuen Endgeräten kompatibel gemacht werden. Diese sogenannte mobile security ist eines der wichtigsten Themen der Datensicherheit in den letzten zwei Jahren geworden. Und inzwischen ist es möglich, auch mobile Geräte umfassend gegen Viren, Hacker-Angriffe und Sicherheitslücken zu schützen. Dafür muss auf dem Smartphone oder dem Laptop Software installiert und müssen dadurch bestimmte Funktionen gesteuert werden. So kann ein Mitarbeiter zum Beispiel sein Telefon, das er beruflich nutzt, nur schwerlich auch als MP3-Player, Kamera und zum Anschauen von Videos aus dem Internet nutzen. Das lässt sich selbst mit modernen Softwarelösungen nicht absichern.
Das Privat- und das Dienstgerät
Um sensible Daten zu schützen, sollte eine solche Vermischung von Privatem und Beruflichen unbedingt vermieden werden. Auch wenn es verlockend ist, das High-End Gerät oder den leistungsstarken Laptop auch im Privatgebrauch zu nutzen, ist dies mit den Sicherheitserfordernissen eines Unternehmens unvereinbar. Früher wäre wohl auch keiner auf die Idee gekommen, sein berufliches Notizbuch mit Einkaufslisten zu füllen oder darin Gedichte an die Ehefrau zu schreiben. Dementsprechend machen viele Firmen ihren Mitarbeitern auch klare Vorgaben, was die Nutzung der Diensthandys oder Computer angeht. Da Vorgaben und Empfehlungen allein nicht immer Wirkung zeigen, werden auch konkrete Maßnahmen ergriffen wie die Sperrung bestimmter Funktionen. Dann ist beispielsweise von vornherein mit dem Gerät keine Kameranutzung möglich, um die Gefahr der Industriespionage zu vermeiden oder im Internetzugang sind bestimmte Websites und Portale gesperrt. Auch dafür bietet der Markt rund um die mobile security Lösungen, maßgeschneidert für die Bedürfnisse eines jedes Kunden.
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